Sicherheit steht an erster Stelle
Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität. Mit einem umfassenden Konzept für Arbeitssicherheit im Betrieb aus verpflichtenden theoretischen Unterweisungen, praktischen Sicherheitsschulungen und freiwilligen Zusatzangeboten stellen wir sicher, dass alle Mitarbeitenden sicher arbeiten und Gefahren vorbeugen können. Gemeinsam – mit Unterstützung aller Beteiligten – schaffen wir ein möglichst sicheres Arbeitsumfeld und verhindern Unfälle durch Aufmerksamkeit, Sicherheitsunterweisungen für Mitarbeitende und richtiges Verhalten im Ernstfall.
Regelmäßige verpflichtende Unterweisungen, Schulungen und freiwillige Angebote
Schulungen und Unterweisungen erfolgen intern durch ausgebildete Experten, eine externe Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb sowie extern durch TÜV, DEKRA und weitere zertifizierte Dienstleister. Langjähriger Partner ist Sicherheitswesen Weiß (seit 1991): Die Sicherheitsfachkräfte Matthias Weiß und Tobias Bloch betreuen die gesamte PRAML GROUP, beraten in allen Sicherheitsfragen und führen Unterweisungen zur Arbeitssicherheit, Gefährdungsbeurteilungen am Arbeitsplatz, Sicherheitsbegehungen, Checks sowie die Unterstützung der internen Sicherheitsbeauftragten im Unternehmen durch. Ergebnisse und Maßnahmen werden vierteljährlich im Arbeitssicherheitsausschuss abgestimmt.
Regelmäßige, verpflichtende Sicherheitsunterweisungen für Mitarbeitende und Schulungen finden für alle Mitarbeitenden in festen Abständen statt und werden an Beruf, Erfahrung und Kenntnisstand angepasst. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen und das Durchspielen von Szenarien und Notfällen – nicht nur Verbote, sondern richtiges Handeln im Arbeitsalltag. Aktuelle Unternehmensthemen werden integriert; alle Inhalte der Unterweisung Arbeitssicherheit werden dokumentiert und bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Ergänzend bieten wir freiwillige Aufbau- und Vertiefungsschulungen sowie Workshops während der Arbeitszeit an; Schulungen werden mit zeitlichen Puffern geplant. Bei gesundheitlichen Fragen steht uns Betriebsarzt Dr. Pikal beratend zur Seite.
Betriebliche Erst-Unterweisung zur Arbeitssicherheit bei der PRAML Group
Jeder neue Mitarbeitende erhält unmittelbar nach der Einstellung eine betriebliche Erstunterweisung durch den direkten Vorgesetzten. Diese Sicherheitsunterweisung für Mitarbeitende umfasst Brandschutz, Erste Hilfe im Betrieb, Verhalten im Notfall, Rechte und Pflichten, Gefahrstoff- und Sicherheitskennzeichnung, Unfallursachen, Unfallmeldung sowie Flucht- und Rettungswege und Sammelplätze. Anschließend erhalten alle Mitarbeitenden umfassendes, laufend aktualisiertes Informationsmaterial zu den behandelten Themen.
Jährliche Sicherheitsunterweisung Büroarbeitsplätze
Sicherheitsunterweisung für Büroarbeitsplätze: jährlich für alle Büro-Mitarbeitenden, halbjährlich für Azubis, durchgeführt von der Fachkraft für Arbeitssicherheit im Betrieb.
Im Fokus der Unterweisung Arbeitssicherheit stehen körperliche, visuelle und psychische Belastungen durch Bildschirmarbeit sowie Ergonomie, Erste Hilfe im Betrieb, PSA, Brandschutz, Gefahrstoffe, Drogen und Alkohol, Versicherung, Wegeunfälle und Regeln für das Homeoffice. Bei Arbeitsplatzänderungen wird die Unterweisung wiederholt; mehrere Termine werden angeboten.
Jährliche Sicherheitsunterweisung von Monteuren in Theorie und Praxis
Sicherheitsunterweisung für Monteure: jährlich, für Auszubildende halbjährlich, durchgeführt von der Fachkraft für Arbeitssicherheit auf der Baustelle.
Im Fokus stehen Baustellengefahren wie Erste Hilfe im Betrieb, PSA, Arbeitskleidung und Arbeitsmittel, Heben und Tragen, Leitern, Ladungssicherung, Gefahrstoffe, Brandschutz, Alkohol und Drogen, Versicherung, Wegeunfälle sowie Rechte und Pflichten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Elektro Arbeitssicherheit und dem sicheren Umgang mit elektrischem Handwerkszeug. Praxisnahe Übungen zur richtigen Handhabung moderner Schutz- und Arbeitsausrüstung gehören ebenso dazu. Bei Arbeitsplatzänderungen wird die Unterweisung wiederholt; regelmäßige Monteursbesprechungen sind Teil der Prävention.
Jährliche Fahrerschulungen für Nutzer von Firmenkombis und Dienstfahrzeugen
Jährliche UVV-Unterweisung für alle Nutzer von Firmen- und Dienstfahrzeugen wie PKW, LKW und Nutzfahrzeugen – mit fahrzeugtypabhängigen Schwerpunkten und praxisnahen Beispielen.
Die Sicherheitsunterweisung für Mitarbeitende umfasst unter anderem Eignung, Vor- und Nachkontrollen, Sitz, Spiegel und Assistenzsysteme, Smartphone, Abstand und Fahrverhalten, Sicherung der Ladung, Reifen und Flüssigkeiten, Erste Hilfe im Betrieb, Unfall- und Pannenverhalten, Alkohol und Drogen, rechtliche Pflichten sowie ein Zusatzmodul E-Mobilität.
Die Durchführung erfolgt durch die Fachkraft für Sicherheit gemeinsam mit dem Fuhrpark-Beauftragten; bei Fuhrparkerweiterung oder relevanten Änderungen wird die Unterweisung wiederholt.
Regelmäßige Schulungen von internen Sicherheitsbeauftragten
Die PRAML Group setzt mehrere interne Sicherheitsbeauftragte im Unternehmen ein, die durch ihre Nähe zu den Mitarbeitenden wirksam zum Gesundheitsschutz beitragen. Der Grundlehrgang vermittelt Aufgaben, rechtliche Grundlagen, Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz, Unfallursachen und Unfallmeldung, sicherheitstechnische Einrichtungen, PSA im Arbeitsschutz, Lärm- und Brandschutz, Erste Hilfe im Betrieb sowie Ergonomie. Aufbaulehrgänge vertiefen standort- und aufgabenspezifische Inhalte. Praxisnahe, interaktive Schulungen mit Fallbeispielen bereiten die Beauftragten gezielt auf ihre Vorbildfunktion und operativen Aufgaben vor.
Schulungen von verantwortlichen Elektrofachkräften
Verantwortliche Elektrofachkräfte sind Mitarbeitende mit persönlicher Eignung und Meisterbrief bzw. gleich- oder höherwertiger Qualifikation, die elektrotechnische Arbeiten planen, organisieren und beaufsichtigen.
Zu den Schulungsinhalten gehören Arbeitsschutzrecht, TRBS und BetrSichV, die Erstellung von Arbeitsanweisungen, PSA im Arbeitsschutz, Haftung und Verantwortung, Unterweisungs- und Dokumentationspflichten sowie Niederspannungsanlagen.
Im Fokus stehen Elektro Arbeitssicherheit, Gefahrenbewusstsein, Vorbildfunktion und die Weitergabe sicherer Arbeitspraktiken. Wiederholungen erfolgen bei Arbeitsplatz- oder Geräteänderungen.
Schulungen für Nutzer von Hubarbeitsbühnen
Praktische und theoretische Hubarbeitsbühnen-Unterweisung für Nutzer von Hubarbeitsbühnen: rechtliche Grundlagen, Sicherheitsanforderungen, Kategorien und Einsatz, Aufstellung und Abstützung, tägliche Funktionskontrolle, Steuerfunktionen, elektrische Gefahren, PSA im Arbeitsschutz, Transport, Arbeiten im Straßenverkehr, auf Baustellen und in Produktionsanlagen sowie Unfallanalyse und Präventionsmaßnahmen.
Ziel ist ein sicherer, regelkonformer Umgang im Sinne der Arbeitssicherheit auf der Baustelle und die Vermeidung von Unfällen.
Jährliche Unterweisung Hubarbeitsbühne (HAB) inkl. PSAgA** und praktische Anwendung
Jährliche Unterweisung für Hubarbeitsbühnennutzer: eine verpflichtende Auffrischung, um Fachwissen und Praxis dauerhaft aktuell zu halten.
Die Unterweisung Arbeitssicherheit umfasst unter anderem Unterstützungs- und Handhabungspflichten, Bedienung und Steuerung, Inbetriebnahme, Betrieb und Außerbetriebnahme, Instandhaltung, Prüfungen und Prüfbuch, Personen-Lastaufnahmemittel, PSA im Arbeitsschutz und PSAgA, Zutritts- und Aufenthaltsverbote, Notfall- und Rettungsmaßnahmen sowie Einsatzorte wie Baustelle, Straße und Produktion. Wiederholt wird die Schulung bei Arbeitsplatz- oder Geräteänderungen.
PSA = Persönliche Schutzausrüstung
PSAgA = Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
Jährliche Schulungen für Sachkundige für Brandabschottungen
Sachkundige Brandabschottung: Regelmäßige Theorie- und Praxis-Schulungen sichern aktuelles Fachwissen und eine schnelle Reaktionsfähigkeit.
Die Schulungen im Bereich Brandschutz im Unternehmen umfassen die fachgerechte Abdichtung von Leitungs- und Kabeldurchführungen, die Erkennung von Mängeln, die Prävention der Brandausbreitung sowie herstellerspezifische Produktschulungen.
Jährliche Schulungen für die Verwender von Diisocyanaten inkl. Prüfung
Alle Mitarbeitenden, die mit Diisocyanaten arbeiten, müssen diese Schulung absolvieren.
Ziel der Arbeitsschutz-Schulung für Mitarbeitende ist die sichere Handhabung, die Vermeidung von Sensibilisierung bzw. irreversibler allergischer Atemwegserkrankung sowie der Nachweis der Kenntnisse durch eine Prüfung.
Die Inhalte umfassen chemische Eigenschaften und Toxizität, Expositionswege und Gefahrenindikatoren, Arbeitsplatzgrenzwerte, Prozessparameter wie Viskosität, Temperatur und Flüchtigkeit, persönliche Hygiene, sachgemäße PSA im Arbeitsschutz und deren Grenzen, Belüftung, Leckage, Reinigung und Wartung, den Schutz umstehender Personen, sichere Handhabungsschritte, die Entsorgung leerer Verpackungen sowie nationale Codesysteme. Ergebnisse werden nach der Schulung geprüft und dokumentiert.
Erst-Helfer-Ausbildung & Erste-Hilfe-Kurse
Ziel ist es, viele Mitarbeitende zu Ersthelfern im Betrieb auszubilden. Ersthelfer leisten unmittelbar Erste Hilfe im Betrieb, sichern Unfallstellen und stabilisieren Betroffene bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Die Inhalte umfassen Eigenschutz, Unfallabsicherung, Wundversorgung, Gelenk- und Knochenverletzungen, Verbrennungen, Hitze, Kälte und Verätzungen, Vergiftungen, stabile Seitenlage und Wiederbelebung.
In der Praxis setzen wir auf praktische Übungen und verpflichtende regelmäßige Fortbildungen. Die gesetzliche Mindestquote an Ersthelfern im Betrieb wird deutlich überschritten; unser Betriebsarzt berät ganzjährig.
Ärztliche Vorsorgeuntersuchungen
Wir bieten arbeitsmedizinische Vorsorge im Betrieb durch unseren Betriebsarzt Dr. Pikal während der Arbeitszeit an. Die Untersuchungen sind auf die jeweiligen Berufsgruppen zugeschnitten, zum Beispiel auf körperliche Eignung, Bildschirmarbeitsplätze oder Arbeiten mit Absturzgefahr, und erfolgen je nach Einsatzfeld verpflichtend oder freiwillig.
Schulung für Brandschutzhelfer in Theorie und Praxis
Brandschutzhelfer: An allen Standorten gibt es mehrere geschulte Brandschutzhelfer im Unternehmen, die den Brandschutzbeauftragten unterstützen, Entstehungsbrände bekämpfen, Arbeiten mit Feuer und Hitze kontrollieren und im Ernstfall den Rettungsdienst einweisen.
Die Inhalte der Brandschutzhelfer-Schulung umfassen Aufgaben, Rechtsgrundlagen, Brandgefahren und Brandklassen, brennbare Stoffe, Feuerlöscher in Theorie und praktischer Löschübung, Notruf und Notfallmaßnahmen, Fluchtwege und Sammelplätze sowie Meldepflichten. Die gesetzliche Mindestquote wird deutlich überschritten; die Schulung steht allen Mitarbeitenden offen.
Neben vorgeschriebenen Unterweisungen, verpflichtenden Schulungen und freiwilligen Angeboten zur Sicherheit am Arbeitsplatz treffen wir weitere Maßnahmen.
Weitere Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz:
Akribische Unfallerfassung und Aufarbeitung im Betrieb, auch von Beinahe-Unfällen
Eine akribische Unfallerfassung und umfassende Unfallaufarbeitung im Betrieb ist für uns selbstverständlich – und das nicht nur bei Unfällen, sondern auch bei Beinahe-Unfällen. Beinahe-Unfälle und kritische Situationen sind genauso aussagekräftig wie tatsächliche Unfälle, da sich die gefährliche Situation jederzeit wiederholen und zu einem schwerwiegenden Unfall führen kann. So können wir potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um Unfälle auch in Zukunft zu vermeiden. Für die Meldung aller Arbeitsunfälle haben wir eine strikte und bewährte Vorgehensweise. Aufgearbeitet werden Unfälle und Beinahe-Unfälle mit der Geschäftsführung, Personalabteilung, internen Sicherheitsbeauftragten, Zuständigen aus der jeweiligen Abteilung, unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt und dem betroffenen Team. Bei Bedarf spielen wir einzelne Szenarien mit unserer Fachkraft für Sicherheit nach und wiederholen Schulungen/Unterweisungen.
Regelmäßige Sicherheitsbegehungen mit Gefährdungsbeurteilung
Die Betriebsbegehung als Bestandteil unserer systematischen innerbetrieblichen Sicherheitsarbeit dient dazu, die Arbeitsbedingungen in Bezug auf Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb zu bewerten und ggf. zu optimieren. Bei uns nehmen an den regelmäßigen Begehungen unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit, unsere Sicherheitsbeauftragten sowie die Führungskräfte aus den jeweiligen Arbeitsbereichen teil, da diese die Umstände genau kennen und etwaige Sicherheitsrisiken und Gefahrenquellen besonders gut einschätzen können. Betrachtet werden dabei vor allem potentielle elektrische, mechanische, biologische und chemische Gefährdungen, physische Belastungen, Brand- und Explosionsgefährdungen, thermische Gefährdungen, physikalische Gefährdungen, Belastungen aus Wahrnehmung und Handhabung, Flucht- und Rettungswege, Gefährdungen durch die Arbeitsumgebungsbedingungen und psychomentale Belastungen. Durch Checklisten gewährleisten wir zielgerichtetes Vorgehen und größtmögliche Sicherheit bei der Begehung. Mängel, die bei der Begehung auffallen, werden von der Fachkraft für Arbeitssicherheit protokolliert und festgelegt, wer bis wann für die Beseitigung verantwortlich ist.
Routinemäßige Prüfung aller Firmenfahrzeuge, Geräte, Ausrüstungsgegenstände und Werkzeuge
Regelmäßig geprüft werden natürlich nicht nur unsere Mitarbeitenden. Auch unsere Hebezeuge, Leitern, Firmenfahrzeuge, Sicherheitsausrüstungen und persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz müssen sich regelmäßig umfassenden Tests unterziehen. Darüber hinaus führen wir regelmäßig einen E-Check, eine normengerechte Prüfung aller elektrischen Anlagen und Geräten, auf dem Firmengelände durch. Ist der Zustand mangelfrei, wird die Anlage oder das Gerät mit einer E-Check-Prüfplakette versehen. Weisen die überprüften Anlagen und Geräte Mängel auf, werden diese protokolliert und beseitigt oder ggf. fachgerecht entsorgt.
Dokumentation und regelmäßige Überprüfung aller Sicherheitsvorkehrungen
Wir überprüfen regelmäßig, ob alles für einen Betriebsunfall vorbereitet ist und die Einrichtungen, Materialien und Geräte so gekennzeichnet sind, dass sie leicht zu finden und zu benutzen sind. Dazu gehört u. a. die Überprüfung von Erste-Hilfe-Material, Verbandbucheinträgen, Feuerlöscheinrichtungen, Meldeeinrichtungen und ausgeschriebenen Rufnummern (z. B. von betriebsinternen Fachkräften, Betriebsarzt).
Arbeitszeiten, Pausenzeiten und Erholungsurlaub
Unsere Mitarbeitenden müssen ihre Arbeitszeiten mit Dauer der einzelnen Pausen schriftlich dokumentieren, was kontrolliert wird. Die Führungskräfte sensibilisieren ihre Teams für die Wichtigkeit von erholsamen Pausen und Auszeiten für die eigene Gesundheit und motivieren sie zu längeren Pausenzeiten als gesetzlich festgelegt. Unseren Mitarbeitenden steht mit mindestens 30 bezahlten Urlaubstagen ein Erholungsurlaub über den gesetzlichen Vorgaben zu.